Kürbissuppe mit herbstlicher Einlage


Kürbissupee ist natürlich ein absoluter Herbst-Klassiker. Und vor allem einer, auf den meine Familie, unsere Gäste und ich uns jedes Jahr wieder freuen. Geschmacklich einzigartig und farblich ein Knaller. In diesem Fall mit einer fruchtigen Pilzeinlage, die der Suppe noch ein wenig mehr Substanz und Raffinesse verleiht. Die Zwiebel wird in Butter mit etwas Zucker karameliisiert, die Pflaumen kurz angebraten und dann die angeschmorten Pfifferlinge dazugegeben. Wer mag garniert das Ganze noch mit etwas Kürbisöl und Petersilie - viel leckerer geht Frühherbst nicht!

Das Rezept ist auf vier Personen ausgelegt. Die restliche Gemüsebrühe hält sich im Kühlschrank für ein paar Tage und kann für alle möglichen Suppen und Saucen verwendet werden. Tiefgefroren hält sie sich mehrere Wochen, so dass es sich immer lohnt, etwas mehr davon zu machen.

Für die Gemüsebrühe:

1/2 Sellerieknolle
3 Karotten
2 Stangen Sellerie
1 große Zwiebel
1 Stange Lauch
1 EL Pfefferkörner (weiß)
2 Lorbeerblätter
3-4 Zweige Thymian

Für die Gemüsebrühe das Suppengemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. In einem ausreichend großen Topf etwas Rapsöl bei mittlerer Hitze erhitzen und das Gemüse darin rundum leicht anbräunen. Etwa drei Liter Wasser dazugeben und alles aufkochen lassen. Die Gewürze dazugeben und etwa eine Stunde abgedeckt köcheln lassen.

Für die Suppe:
1 Liter Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
500g Hokkaido Kürbis
1 EL Butter

200g Pfifferlinge
2 Pflaumen
1 rote Zwiebel
1 EL Zucker
1 TL Butter
2 Scheiben helles Brot
Kürbisöl
Petersilie

Die Zwiebel und den Kürbis grob hacken und in Butter anschwitzen. Die Brühe angießen und alles etwa 15 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis weich ist.

In der Zwischenzeit die Pfifferlinge putzen, die Zwiebel in Ringe schneiden und die Pflaumen fein würfeln.

Dann 1 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und bei mittlerer Hitze den Zucker dazugeben. Kurz karamellisieren. Dann die Zwiebelringe dazugeben und kurz anschwitzen. Pflaumen dazugeben und ca. 2 Minuten garen. In der Zwischenzeit die Pfifferlinge in wenig Butter etwa zwei Minuten anschwitzen - sie sollen unbedingt noch schön bissest sein und nicht labberig werden.

Das Brot anrösten bzw. toasten und jeweils eine halbe Scheibe in einen Suppenteller legen. Pflaume- Zwiebelmischung und Pfifferlinge darauf legen und Kürbissuppe angießen. Mit Kürbisöl und Petersilie verzieren und servieren.


Kürbissuppe mit Pfifferlingen
Kürbissuppe mit Pfifferlingen
Teller ohne Kürbissuppe mit Pfifferlingen

Und dazu … ?

Eigentlich nicht viel - die Suppe bringt ihr Brot ja quasi schon mit und ist auch ohne weitere Beilagen ziemlich reichhaltig. Aber ein helles Weizenbrot geht immer. Als Wein empfiehlt sich ein kräftiger Grauburgunder oder ein Chardonnay dazu.